Ein würfelförmiges Ausstellungsmöbel im zweiten Raum thematisiert mittels Exponaten und Grafiken bzw. Bildern die natürlichen Voraussetzungen für das Leben und Wirtschaften der Menschen im Altmühlgebiet und damit auch für das Werden der Kulturlandschaft:
- den Gegensatz von Wasserreichtum im Tal und die Wasserarmut auf der Hochfläche
- die landwirtschaftlichen Flächen im Tal und - durch Waldrodungen im Mittelalter - vermehrt auch auf der Hochfläche,
- den Holzreichtum der großen Wälder,
- den allgegenwärtigen Jurastein als Baumaterial,
- das Eisenerz aus den Erzlagerstätten auf dem Jura. In der Eisenhütte in Obereichstätt wurde es verhüttet und zu Kunst- und Gebrauchsgegenständen gegossen, in Hammerwerken wie in Hagenacker und der Hammermühle ausgeschmiedet. Originale Gussplatten an der Wand und der Hirschkopf an der Südwand zeugen von der hohen Qualität der Obereichstätter Produkte.




