Jägersteig im Naturwaldreservat Beixenhart

Länge:
5.8 km
Aufstieg:
Abstieg:
Download:
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Rundtour

Der Jägersteig ist ein wilder, stellenweise fast alpiner Steig, der entlang der Dolomitriffe am oberen Rand des Naturwaldreservates Beixenhart verläuft. Das Waldgebiet ist aus der Nutzung genommen. Dort beginnt nun die Zerfallsphase der bis zu 180 Jahre alten Buchen. Der Wald wird lückenhaft und das für viele Tier- und Pflanzenarten wichtige Totholz entsteht. Felsendurchgänge, markante Felskanzeln, Methusalembäume und umgestürzte Baumstämme verleihen dem Weg seinen ursprünglichen und abenteuerlichen Charakter. Ein besonderer Höhepunkt ist die imposante Felsruine des Beixensteins, die den eindrucksvollen Abschluss der Tour bildet.

Der Jägersteig ist konditionell anspruchsvoll und führt über schmale Waldwege. Felsige Passagen, die zum Teil mit Stahl- und Kletterseilen versichert sind, erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Weg ist daher nur für geübte Wanderer geeignet, die Erfahrung auf anspruchsvollen Steigen mitbringen.

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Wegbeschreibung (weiß-rot-weiße Markierung nur in eine Richtung vorhanden – wie hier beschrieben)

Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Rieder Weiher bei Dollnstein. Von dort werden die Straße und der Radweg überquert, bevor man der Beschilderung Richtung „Jägersteig“ folgt. Zunächst führt ein breiter Forstweg etwa 400 Meter in Richtung Ried. Anschließend zweigt der Jägersteig nach rechts ab und führt bergauf. Auf die entsprechende Beschilderung und die weiß-rot-weiße Markierung ist zu achten.

Zu Beginn verläuft der Steig mit nur geringen Höhenunterschieden am Hang entlang durch den Wald. Vorbei an moosbewachsenen Bäumen und eindrucksvollen Felsformationen führt der Weg über schmale Waldwege und erste felsige Passagen. Im weiteren Verlauf wird der Anstieg steiler und felsiger. Der Steig weist zunehmend anspruchsvolle, teilweise ausgesetzte Passagen sowie seilversicherte Stellen auf. An einigen Stellen sind kurze Kletterstellen zu überwinden, die, einen sicheren Tritt und gute Einschätzung des eigenen Klettervermögens voraussetzen. Äußerst eindrucksvoll sind die Felsendurchgänge, die durch die Verkarstung des Gesteins geschaffen wurden. An einigen Stellen treten Felsköpfe frei aus dem Wald hervor und bieten einen traumhaften Blick über das Wellheimer Trockental.

Besonders in den engeren Felspassagen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unerlässlich. Aufgrund des anspruchsvollen Geländes, der ausgesetzten Abschnitte und der teilweise seilversicherten Stellen (Stahlseile und Kletterseile) ist der Jägersteig ausschließlich geübten Wanderern mit guter Kondition und entsprechender Erfahrung zu empfehlen.

Nach etwa 3,5 Kilometern erreicht man das Felsentor Beixenstein beziehungsweise den Wegbereich etwas unterhalb der imposanten Felsformation. Der steigungsfreie Rückweg zum Parkplatz führt am Waldrand unterhalb des Naturwaldreservates Beixenhart entlang.

Hinweise zur Begehung: Bei schlechtem Wetter und insbesondere bei Nässe oder feuchter Witterung sollte auf die Tour verzichtet werden, da die abschüssigen und felsigen Passagen sehr rutschig werden können. Festes, griffiges Schuhwerk und eine geeignete Wanderausrüstung sind unbedingt erforderlich. Für Kinder unter acht Jahren ist die Wanderung nicht geeignet.

Wer die Wanderung verlängern möchte, kann bereits in Dollnstein starten, wo ebenfalls Hinweisschilder auf den Jägersteig zu finden sind.

Ausgangspunkt:

Parkplatz am Rieder Weiher

Ried

St2047

91795 Dollnstein

Infoadresse

Tourismusinformation

Unterer Burghof 5

91795 Dollnstein

Baumstamm mit großen, moosbedeckten Wurzeln im Wald auf mit Blättern bedecktem Boden.
Frau mit Rucksack klettert über umgestürzten Baumstamm im grünen Wald mit weißen Blüten im Vordergrund.
Zwei Wanderer sichern sich mit Seil an einem moosbewachsenen Baum im Wald beim Klettern.